Beginn 19.30 Uhr, im Musikraum des Gymnasiums

TOP 1: Begrüßung

Um 19.05 Uhr begrüßte Herr Reinartz die Anwesenden und eröffnete die Sitzung, die Anwesenheits-liste wurde den Eltern zur Unterschrift vorgelegt.

Herr Dr. Spahn war u.a. anwesend als Wahlleiter.

 

TOP 2: Wahl des Vorstandes des Schulelternbeirates

Die Wahl wurde durchgeführt von Herrn Dr. Spahn. Herr Wagner stand nicht mehr zur Wahl. Herr Reinartz als Vorsitzender und Herr Ries als Stellvertreter standen weiterhin zur Wahl.  Frau Suhl wurde als weitere Stellvertreterin vorgeschlagen. Die Eltern legten fest, dass eine offene Blockwahl der drei  Kandidaten stattfinden sollte. Das Ergebnis war einstimmig mit einer Enthaltung. Die drei Vertreter, also

-        Herr Bernd Reinartz, 1. Vorsitzender

-        Herr Jens-Uwe Ries, Stellvertreter

-        Frau Corinna Suhl, Stellvertrterin

wurden für 2 Jahre gewählt.

Herr Reinartz bedankte sich für die Wahl und übernahm wieder den Vorsitz.

 

TOP 3: Wahl der Elternvertreter für die Schulkonferenz

Herr Reinartz erläuterte die Wahl. Die Schulkonferenz setzt sich aus je 12 Vertretern von Eltern, Schülern und Lehrern zusammen und wird für 2 Jahre gewählt. Herr Reinartz ist als Vorsitzender des Schulelternbeirates kraft Amtes Mitglied der Schulkonferenz. Die übrigen 11 Elternvertreter müssen gewählt werden.

Es stellten sich 11 Eltern zur Wahl, die durch eine offene Blockwahl gewählt wurden. Das Ergebnis war einstimmig.

Danach fand die Wahl von 6 Vertretern statt, offene Blockwahl, einstimmig.

Die Elternvertreter in der Schulkonferenz und deren Vertreter ergeben sich aus der Anlage „Elternvertreter in der Schulkonferenz“.

 

TOP 4: Wahl eines Elternvertreters für den „Beirat Mensa“

Die Mensa des Schulzentrums wird durch das Diakonische Werk betrieben und ist eine Produktionsküche. Sie soll in keiner Konkurrenz zu dem bestehenden Schulcafe stehen. Aus diesem Grund gibt es einen Beirat, bestehend aus Eltern-, Schüler-, Schulverbands- und Schulleitungsvertretern, der den Ablauf und die Koordination zwischen den Einrichtungen begleitet.

Frau Suhl brachte die Anregung, dass es Sinn macht, Eltern zu wählen, die einen Einblick in dem Ablauf der Kioskarbeit haben. Sie stellt sich zur Wahl, Frau Ute Gölz wurde als ihre Vertretung vorgeschlagen.

Es wurde eine offene Blockwahl durchgeführt, und das Ergebnis war einstimmig mit einer Enthaltung.

Elternvertreterin im Beirat Mensa ist Frau Corinna Suhl, Henningstr. 12, 25980 Sylt / Westerland. Ihre Vertreterin ist Frau Ute Gölz, Skellinghörn 35, 25980 Sylt / Morsum.

 

TOP 5: Wahl der Mitglieder der Fachkonferenzen

Es wurden je 2 Elternvertreter gewählt.  Die Elternvertreter in den Fachschaften ergeben sich aus der Anlage „Elternvertreter Fachschaften“.

 

TOP 6:  Bericht des Schulleiters

Aktuell gibt es an der Schule 945 Schüler, davon gehen 460 auf das Gymnasium und 485 auf die Regionalschule. Der Schülerzahl in diesem Schuljahr ist etwas höher als im letzten Jahr. Die Abgangzahlen waren nicht so hoch wie die Neuzugänge.

Die Neuzugänge sind aber leicht rückläufig, in Zahlen: 86 Schüler für die Regionalschule und 52 Schüler für das Gymnasium.

Die Empfehlungen aus den Grundschulen sind den Lehrern nicht bekannt und werden erst im November besprochen.

Die Lehrerzahl liegt bei 69 Lehrern, ca. 2 Lehrer über Soll. Dies bedeutet aber nicht, dass alle Fächer gut vertreten sind. Einige Fächer werden nur pro Halbjahr und Klasse erteilt und wechseln dann im 2. Halbjahr auf die Parallelklasse.

Bericht über den Stand der Baumaßnahmen: die Baumaßnahmen sind im Plan und laufen voraussichtlich noch bis 2013. Sie verlangen von allen organisatorische Höchstleistungen, damit die Störungen für alle im Rahmen bleiben und der Unterricht so normal wie möglich laufen kann. Trotzdem wird es Einschränkungen im Physik- und Chemieunterricht geben, da die Räume umgebaut werden.

Ein großes Ärgernis ist die Klima- bzw. Belüftungsanlage in der Schule. Es gibt nur eine Klimaanlage im Forum. Die Belüftung der Klassenzimmer war nach den Ferien nicht gewährleistet, und die Klagen über Kopfschmerzen nahmen zu. Die Fenster waren bedingt durch das energetische Bauen nicht zu öffnen.

Mittlerweile lassen sich teilweise die Fenster öffnen, und es wurde ein Experte aus Hamburg beauftragt Messungen vorzunehmen, um auszuschließen, dass es z.B. Ausdünstungen des Teppichs gibt, die zu Gesundheitsgefährdungen führen. Das Ergebnis wird im November erwartet.

Durch einen neuen Computerzugang lässt sich die Belüftung jetzt besser steuern. Die Beschwerden haben dadurch abgenommen.

Es haben in den letzten Monaten einige überregionale Ereignisse ist der Schule stattgefunden: der Arbeitskreis Nord Mittelstufenleiter und Orientierungsstufenleiter haben hier getagt.

Bezüglich allgemeiner Informationen über Unterrichtsausfall ging ein Brief an die Eltern.

 

TOP 7:  Anträge an die Schulkonferenz

Herr Reinartz informiert über eine Arbeitsgemeinschaft in Schleswig-Holstein zum Erhalt des G8-Gymnasiums mit Regionalschulzweig, der sich zusammensetzt aus den Schulverbänden Hohenwestedt, Eiderstedt, Gettorf und Umgebung, Amt Föhr-Amrun und Schulverband Sylt. Diese Schulform betrifft 5 Schulen im Land, und man befürchtet durch den vorhandenen Koalitionsvertrag der jetzigen Regierung, dass die Regionalschulen insgesamt abgeschafft und in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden sollen.

Um dieser Reform frühzeitig vorzubeugen soll die Schulkonferenz dieser Resolution an den Ministerpräsidenten zustimmen.

Herr Ries hält die Resolution für Panikmache und erklärte, dass der Schulverband selbst noch nicht reagiert habe. Herr Reinartz erklärte, dass er den Antrag in die Schulkonferenz geben wird.

Herr Dr. Spahn berichtete über einen Anruf der Grünenvertreterin, Frau Erdmann, die ihm mitgeteilt habe, dass für unsere Schulform keine Gefahr besteht.

Herr Clausen stellte erneut den Antrag zur Aufstellung abschließbarer Spinde. Herr Reinartz bat ihn, den Antrag schriftlich zu formulieren, damit er in der Schulkonferenz gestellt werden könne.

 

TOP 8: Verschiedenes

Frau Suhl berichtete über den Förderverein der Hauptschule. Es gibt 80 Mitglieder, die alle schriftlich zu einer Auflösungssitzung eingeladen wurden. Es kamen 2 Mitglieder. Die Satzung sieht vor, dass zur Auflösung eine satzungsgemäße Mehrheit hätte anwesend sein müssen. Da dies nicht der Fall war, muss ein neuer Termin in ca.  4 Wochen festgelegt werden, in der die Mitgliederversammlung dann in jedem Falle beschlussfähig sei. Der Verein wird aufgelöst.

Gespräche mit dem Verein der Freunde des Gymnasiums haben ergeben, dass dieser im November eine Mitgliederversammlung abhalten wird, in der eine neue Satzung beschlossen wird und die bishereigen Mitglieder des ehemaligen Hauptschulvereins aufgenommen werden können. Der Verein wird dann unter dem Namen „Förderverein Schulzentrum Sylt“ der einzige Schulverein sein.

Herr Dr. Spahn gab bekannt, dass es seine letzte Teilnahme an einer Schulelterbeiratssitzung war. Er geht in den Ruhestand, bedankte sich für die gute und auch kritische Zusammenarbeit, die für ihn sehr wichtig und sehr informativ war. Er glaubt an das Sylter Schulmodell und wünschte auch weiterhin viel Erfolg.

Herr Reinartz berichtete noch kurz über die kommende Sitzung des Schulleiterwahlausschusses am Montag, den 17.09.12, auf der sich 2 Bewerberinnen vom Festland um die Stelle des Schulleiters bewerben.

 

Ende der Sitzung um 20.15 Uhr

 

Protokoll zur Schulelternbeiratssitzung des Schulzentrums Sylt (Gymnasium und Regionalschule) am 27.10.2011

Beginn 19.30 Uhr, im Musikraum des Gymnasiums

 

TOP 1: Begrüssung

Herr Reinartz begrüsste alle Anwesenden zur 1. Sitzung in diesem Schuljahr.

 

TOP 2: Genehmigung des Protokolls vom 19.05.2011

Dieser Punkt wurde auf die nächste Sitzung verschoben, da die neuen Mitglieder des SEB das Protokoll nicht kennen. Das Protokoll wird den Mitgliedern zusammen mit dem Protokoll der heutigen Sitzung übermittelt.

 

TOP 3: Bericht des Schulleiters Herr Dr. Spahn

Er begrüsste alle Anwesenden und teilte den neuen Namen der weiterführenden Schule mit: Schulzentrum Sylt.

Durch die großen Umbaumaßnahmen besonders im Regionalschulteil treten viele Sonderbelastungen auf: Gebäudeteile müssen gesperrt werden, Arbeitsstunden fließen in die Koordinationsarbeit bezogen auf die Umbauten ein und fehlen an anderen Stellen, die Mensa wurde erst einmal für ein Jahr in das Schulcafe umgelegt, daraus resultieren Umbauarbeiten auch an den Kiosken, damit die Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Kosten muss die Schule tragen, auch die Mittagsbetreuung ist davon betroffen, sie kann nicht mehr im Schulcafe stattfinden. Es werden andere Räumlichkeiten gesucht.

Die Sekretärin des Gymnasiums, Frau Prause, ist werden Krankheit längerfristig ausgefallen und fehlt an allen Ecken.

Das Kollegium ist komplett, aber es ist nicht jeder Fachbereich optimal besetzt. Die Schulen müssen sich selbst um neue Lehrkräfte kümmern, und das Angebot an offenen Stellen im Land ist groß.

Am 03.11.2011 ist schulfrei, da schulintern ein Konferenztag mit Theorie und Praxis stattfindet; u.a. werden Fachräume neu eingerichtet, die Lehrerbibliothek wird umgebaut.

Am 04.12.2011 findet der gemeinsame und sehr beliebte Weihnachtsbasar in der Schule statt.

Aktion 1000 Stunden: Teilweise sind Spenden, besonders die Hohen, zweckgebunden, und man freut sich sehr auch über kleinere Betrage, die flexibel eingesetzt werden können.

 

TOP 4: Bericht der Schülervertreter

Dieser Punkt wird auf die nächste Sitzung verschoben, da die Vertreter nicht eingeladen wurden.

 

TOP 5: Vorstellung des Konzeptes der Schulsozialarbeiter

Frau Zedlitz und Frau Callsen berichteten über ihre Arbeit aus dem letzten Jahr: Mittlerweile gibt es 5 weibliche Sozialarbeiter, die die Aufgaben nach Interesse und Neigungen verteilen. Es gibt 4 wichtige Prämissen:

- die Kinder kommen freiwillig

- Verschwiegenheit, es sei denn, es liegen Gesetzesverstöße vor

- Kooperation mit Eltern, Lehrern und anderen Institutionen

- transparentes Arbeiten

Das Konzept der Arbeit wurde schriftlich ausgeteilt. Es wird stetig bearbeitet. Man möchte den Ruf des „Strafhauses“ ablegen und konzentriert sich daher auch stark auf die Nachmittagsarbeit. Z.B. gibt es folgende AGs Boxen, Jazztanz, Filmabende, Wellenreiten, Spinning, Weihnachtsbasteln. Dies soll ein Kennenlernen auf anderer Ebene möglich machen. Durch Plakate an den Pinnwänden wird dies bekannt gegeben.

Die Arbeit ist sehr vielfältig und wird von allen, Lehrern und Schülern, sehr positiv aufgenommen. Sie findet auch in den Pausen auf dem Schulhof statt. Die Aufsichten finden meist durch Lehrer des Gymnasiums und der Regionalschule statt („Tandemaufsicht“).

Die Zusammenarbeit mit den Lehrern ist sehr gut und die soziale Insel springt auch in Vertretungsstunden ein und nutzt diese als Sozialstunden.

In den 5. Klassen findet ein soziales Training statt. Es gibt Beratungen für Lehrer.

Die Schüler wissen, dass sie Hilfe in unterschiedlicher Weise erhalten können, nämlich über die Redezeit, die Soziale Insel und die Vertrauenslehrer.

Die Arbeit zum Thema Mobbing klappt meist in Verbindung mit Lehrern und Eltern, greift aber stark in die Nachmittagsstunden (Handy bzw. Internet). Da sind dann verstärkt die Eltern gefragt. Aber auch die Arbeit mit den Schülern, damit diese sehen, dass ihr Handeln auch z.B. strafrechtliche Folgen haben kann. Man sollte mit dem Begriff Mobbing etwas differenzierter umgehen, es gibt Fälle, auf die trifft eher der Begriff „Ärgern“ zu und nimmt somit die Schärfe der Situation etwas.

 

Informationen über das Schulzentrum Sylt, Lehrerkollegien, Neuigkeiten, Vertretungsstunden in der Regionalschule und vieles mehr können über folgende Websites eingesehen werden:

www.regionalschule-sylt.de

www.gymnasium-sylt.de

Der Hinweis sollte an den Elternabenden den anderen Eltern mitgeteilt werden, und wenn etwas fehlt, bitte Info an die entsprechenden Stellen.

Die Seite der Regionalschule ist zur Zeit aufgrund fehlender Zeit nicht so aktuell, man weiß aber darüber Bescheid und bemüht sich um Abhilfe.

 

TOP 6: Frühjahrsferien

Herr Reinartz informiert über die Befragung im März 2010 an allen Sylter Schulen (außer der Dänischen) bei Lehrern, Eltern und Schülern ab 16 Jahren (insg. 1856 Befragte) und das Ergebnis:

747 wollen keine Änderung der jetzigen Regelung,

781 wollen Frühjahrsferien Anfang März unter Beibehaltung der 3-wöchigen Herbstferien.

Dies hat auch die Gemeinde Sylt in einem Beschluss ihrerseits bestätigt.

Der Bildungsminister teilt am 12.7.2010 mit, dass es keine Änderung der Ferienregelungen auf Sylt geben wird. Am 21.9.2011 kommt die Mitteilung über den Versuch einer neuen Ferienregelung: vom 13. bis 17.2.2012 Frühjahrsferien, dafür nur noch 2 Wochen Herbstferien vom 4. bis 19.10.2012.

Bevor die neue Ferienverordnung beschlossen wird, muss eine Anhörung durchgeführt werden. Die Anhörung endet am 03.11.2011. Erst anschließend wird entschieden, ob die Ferienverordnunggeändert wird. Zur Zeit gilt noch die alte Ferienverordnung.

Die Kreis- und Landeselternbeiräte wurden zu diesem Thema nach einer Stellungnahme gefragt, nicht aber Sylt.

Es werden hierzu unabhängig sämtliche Schulen eine gemeinsame Stellungnahme abgeben, der Schulverband Sylt, der Kreiselternbeirat in Absprache mit Herrn Reinartz, und die Initiatoren der Befragung von März 2010. Der Schulelternbeirat beschließt (einstimmig), dass auch direkt eine Stellungnahme durch Herrn Reinartz an das Ministerium geht. "Wir lehnen den Versuch der neuen Frühjahrsferien ab".

 

Gründe für die Ablehnung u.a.:

- Kinder der hier beschäftigen, aber auf dem Festland wohnenden Lehrer haben jetzt schon andere Ferienzeiten; dies hat Einfluss auf die Einstellung neuer Lehrer

- Die Einführung eines Versuches der neuen Regelung ist erheblich zu kurzfristig; es sind schon wichtige Termine für Februar 2012 festgelegt

- Sämtliche befragten Eltern waren für den Beibehalt der dreiwöchigen Herbstferien

 

TOP 7: Anträge an die Schulkonferenz

Es gibt keine Anträge.

Es wird durch Herrn Reinartz geprüft, ob Eltern aus der Schulkonferenz heraus gefallen sind und die Plätze durch Nachrücker neu besetzt werden müssen.  Anmerkung von Herr Reinartz: Die Vertreter der Schulkonferenz sind am 23.09.2010 für zwei Jahre gewählt worden. Da noch sämtliche Elternvertreter, die gewählt wurden, Kinder in der Schule für Sylt haben, ist eine Neuwahl nicht erforderlich.

 

TOP 8: Verschiedenes

Schulspinde können lt. Herrn Dr. Stein (Info der KLM) von der Grundschule Tinnum abgekauft werden. Dort werden sie nicht benötigt. Man könnte in kleiner Stückzahl testen, ob sie in der Regionalschule angenommen werden. Vorab muss aber erst der Brandschutz geprüft werden und Dr. Stein gibt zu bedenken, dass der vorhandene Raum durch die Umbaumaßnahmen sehr knapp ist. Er wird sich aber weiterhin mit diesem Thema beschäftigen und bei der Raumplanung berücksichtigen. Es besteht auch die Möglichkeiten Schränke zu mieten.

Die Klassen 5 und 6 haben in ihren Räumen Schränke, in denen jeder seine Unterlagen verstauen kann. Langfristig soll dies für alle Klassen möglich sein.

Die Einladung zum Petritag kommt über die Gemeinde Sylt.

Frau Suhl wies darauf hin, dass der Förderverein der bisherigen Haupt/Realschule Mitte November eine Mitgliederversammlung abhalten wird. Einladungen werden noch versandt.

 

Ende der Sitzung um 20.50 Uhr

Protokoll: Claudia Wenzlaff

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